BOM

Neben der Detaillierung der Rahmenstruktur, der Hauben- und der Fenstermechanik, der Absicherung des Anbindungskonzeptes der Verkleidungsteile, der Abklärung von Langfristverfügbarkeiten etc. arbeiten die Entwickler aktuell die sogenannte BOM (bill of materials), also die Liste aller Einzelteile, Stück für Stück auf. Die BOM ist elementare Grundlage für den Einkauf aber auch für den folgenden Prozess des Aufbaus bis hin zur späteren Bevorratung von Ersatzteilen, wenn Fahrzeuge schon lange ausgeliefert wurden und gar 20 Jahre ihren Dienst geleistet haben.  

Es gilt gemäß einer herstellerspezifischen Norm eine Artikelnummer zu erteilen, die Spezifikation zu dokumentieren, Zeichnungen abzuleiten, 3D-Daten in einer Art digitalen Safe auf dem Server abzulegen und es sind natürlich auch die Kosten der Teile abzusichern. Liegt der Teilepreis über dem Zielpreis steht Nachverhandlung mit dem Lieferanten und im negativen Fall auch entwicklungstechnische Überarbeitung der Baugruppe im Hinblick einer kostengünstigeren Lösung.

Die den Lieferanten mit dem TWIKE 6 in Aussicht gestellte folgende Großserie hilft bereits vereinzelt diese zu motivieren den Einkaufspreis schon bei der exklusiven Serie des TWIKE 5 entgegenkommend zu gestalten. Neben der kreativen Entwicklungsleistung ist auch dieser Verhandlungsteil spannend, aber er ist auch anstrengend. In der Argumentation hilfreich ist auf jeden Fall dabei euer bisheriges Engagement, können wir doch auf wagemutige fast 40 TWIKE Pioniere verweisen mit welchen wir bisher schon über ein Viertel des Gesamtbudgets von 2 Mio.€ stemmen konnten.

Neben der konsequenten Fortsetzung und Abarbeitung der Entwicklungsaufgaben gilt es nun genau dieses Potential weiter zu heben und die weiteren 160 Pioniere für die Initialserie zu finden und zu begeistern.